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Die Gedichte in Querung spiegeln Reflexionen, Bilder, Schlaglichter
und Eindrücke aus einer Zeit des Übergangs, des Sichhäutens, des
Wechsels von einer Spanne des Lebens zum anderen, von einem Dasein
zum nächsten. Die Querung der dunklen Sphäre, des Todes zwischen
zwei Leben, der Nacht, die zwei Tage scheidet, vollzieht sich
als Dreischritt ein Triptychon, drei Tafelbilder, die innerlich
verbunden ein Ganzes bewirken.
Die linke Tafel - Traumlaub - spürt Rissen in den Erstarrungen
abgelebter Zeit nach. Die Gewalt der Veränderung ist erst Ahnung,
nebelhaft, verborgen; die Form des Neuen, tief unter zersprungenen
Krusten, noch Traum.
In der Mitteltafel - Im Wandel - brechen die jähen Kräfte hervor,
Fluch und Erlösung zugleich, verwischen die Grenzen von Leben
und Tod, bringen Angst, Verwirrung, Zweifel, Ringen um Halt, aber
auch Spiegelungen des Neuen, Hoffnungen, Einblicke.
Die rechte Tafel - Lichtsturz - weist in eine unberührte, formlose
Welt hinter den Trümmern des Gewesenen. Noch schmerzt das nach
langem Dunkel hereinstürzende Licht, doch es führt am dem Weg
in eine neue, nie gekannte Kraft.

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